Regionalkonferenz der zukunft mobil BW – Erfahrungsaustausch Elektromobilität in Mehrfamilienhäusern am 10.11.2022
24. Oktober 2022

Im Juli war es wieder soweit. Die zukunft mobil Baden-Württemberg begrüßte ihre Mitglieder und Interessenten an den Themen nachhaltige Mobilität zu ihrer Jahrestagung im Hotel Therme Teinach.
Neben der Vorstellung unseres Vereins und der Zielsetzung, die Infrastrukturthemen aller regenerativen Antriebe in den kommenden Jahren anzugehen, war es unserem Vorstandsvorsitzenden Uwe Malach ein besonderes Anliegen, die Wichtigkeit der Vernetzung und des gemeinsamen Auftritts der Branchen gegenüber der Politik zu verdeutlichen. Der Mobilitätswandel ist ein Thema, der viele Akteure auf den Plan ruft und entsprechend alle Beteiligten müssen eng miteinander im Dialog arbeiten. Sonst sei dieser Wandel im Hinblick auf die aktuelle Krisenlage und den politischen Rahmenbedingungen nicht zu stemmen. Vom Automobilhersteller, -Händler, Infrastrukturdienstleister bis hin zum Endverbraucher gilt es alle auf den Plan zu rufen und mit einem gegenseitigen Verständnis die Machbarkeit zu prüfen und Hand in Hand umzusetzen.
Dabei spielte Malach auf eine sinnvolle Exit-Strategie für die CNG-Tankstellen an, die aufgrund der schlechten Vermarktung seitens Politik und Automobilhersteller, sowie der ausbleibenden technischen Weiterentwicklung keinen Absatz mehr erzielen und für die EVUs ein betriebswirtschaftliches Klotz am Bein darstellen.

Der Verband freute sich über die zahlreichen Akteure, die der Einladung für die Jahrestagung gefolgt sind und einen Einblick in die Herausforderungen und Anforderungen des Mobilitätswandels in den nachgelagerten Branchen gaben.
Neben Torsten Treiber vom Kraftfahrzeuggewerbeverband, der die aktuellen Herausforderungen der Automobilhändler und Werkstätten darlegte, begrüßte zmBW auch den ADAC Baden Württemberg e.V., vertreten durch den Abteilungsleiter für Verkehr und Umwelt, Holger Bach, Claudia Lohre vom Autohaus Lohre in Ostelsheim, Michael König von der Fa. Frequentum, sowie die Herren Reisinger und Weisser von der Firma Wieland Electric.
Besonders freute sich die zmBW über die Teilnahme von Paul Nemeth, ehem. energiepolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, sowie den digitalen Austausch mit Martin Hentschel von der Fraktion Bündnis 90 der Grünen.
Beide Herren stellten die aktuellen politischen Rahmenbedingungen vor und stellten sich den Fragen und der Kritik zu den Förderrahmenbedingungen, sowie der Energiepolitik im Zuge der kommenden Energiekrise und Rezession.

Trotz kleiner Teilnehmerrunde war die abschließende Diskussionsrunde und die inhaltliche Darstellung der verschiedenen Akteure gehaltvoll und bereicherten die Teilnehmer mit Wissen und Hintergrund für die weiteren Projekte.

Die zmBW dankt allen Teilnehmern und Referenten für die gelungene und fachlich sehr gute Veranstaltung und hofft auf viele weitere Diskussionsrunden in dieser Form.
Für die Mitglieder stehen die Präsentationsunterlagen im eigenen Log-In-Bereich auf dieser Homepage zur Verfügung.